Bevor du die Kamera einschaltest
- Schau, was hinter dir zu sehen ist: Dokumente, Briefe, ein Fenster mit erkennbarer Aussicht.
- Nimm einen Spitznamen, wenn der Chat das erlaubt.
- Halte deine Social-Media-Profile raus: kein Instagram und kein Facebook für Leute, die du gerade kennengelernt hast.
Während des Chats
- Kein Nachname, keine Stadt, kein Job, keine Schule.
- Wenn jemand drängt, in eine andere App oder auf eine andere Seite zu wechseln, hat das meist einen Grund, und zwar nicht dein Wohl.
- Schick nie Geld, Guthaben, Codes oder Gutscheinkarten.
- Alles, was du zeigst, kann aufgenommen werden: Du entscheidest, wie weit du gehst.
Wenn dich jemand erpresst
- Zahl nicht. Zahlen beendet die Sache fast nie: Oft kommt sie mit einer höheren Summe zurück.
- Lösch nichts. Mach Screenshots von Nachrichten, Profilen und Forderungen.
- Brich den Kontakt ab und blockiere den Account.
- Melde es der Plattform und der Polizei, zum Beispiel über die Onlinewache der Polizei deines Bundeslandes.
Gratis-Chats und bezahlte Chats: was sich ändert
In kostenlosen, anonymen Chats kann jeder kommen und gehen, ohne Folgen. Bei bezahlten Diensten wie CooMeet haben die Leute auf der anderen Seite einen Account und eine Rolle, aber die Regeln oben gelten trotzdem.
Häufige Fragen
Zeichnen Videochats die Gespräche auf?
Das echte Risiko ist die andere Person, die jederzeit den Bildschirm aufnehmen kann. Fang da an.
Wie erkenne ich einen Bot?
Antworten, die nicht passen, Links nach wenigen Sekunden, Video in Endlosschleife. Alle Anzeichen unter Bots und Fake-Profile.
Wenn du einen Videochat suchst, in dem auf der anderen Seite nur registrierte Frauen sind, teste CooMeet: Der Test ist kostenlos.
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